Fazit Planungsphase

Nachdem wir uns die letzten Wochen mit Beiträgen auf unserem Blog zurückgehalten haben, nicht zuletzt um nicht unbedingt unseren Unmut, die Enttäuschung, die Ärgernisse,… direkt über einen negativen Beitrag zu verarbeiten, dachten wir uns, es wäre nun an der Zeit, ein Fazit über die Planungsphase zu schreiben.

Zu Beginn müssen wir anerkennen: Der Vertrieb von KMH Köhnlein Massivhaus war auf Zack. Kinderfreundliche Termine am Abend, prompte Rückrufe, Einarbeiten der ersten Änderungen – alles kein Problem. Der für uns zuständige „Verkäufer“ war unzweifelhaft ein Sympathieträger und wirklich sehr nett. Er weckte aber auch Erwartungen hinsichtlich Baubeginn, die KMH keinesfalls einhalten konnte – und das hätte dem „netten Verkäufer“, der die Arbeitsvorgänge seiner Firma ja kennen sollte, klar sein müssen. Von unserem jetzigen Punkt aus gesehen bekommt man den Eindruck, uns wurde im Vorfeld ein schneller Baubeginn schmackhaft gemacht, um an unsere Unterschriften zu kommen – nicht wirklich schön! Als wir dann unterschrieben hatten änderte sich gefühlt einiges.

Auf einmal hatten wir in unseren Augen lange Wartezeiten. Manche Änderungswünsche – und waren es nur Kleinigkeiten – mussten mehrmals gesagt bzw. geschrieben werden. Zugesagte Unterlagen kamen verspätet. Man musste stets hinterher sein. Das Argument „Neben Ihrem planen wir noch 80 weitere Häuser“ konnten wir nicht wirklich als Entschuldigung akzeptieren – schließlich sagte uns sogar eine Firma wegen zu vieler Aufträge ab, was wir persönlich als sehr fair und ehrlich ansahen. Eine finanzielle Doppelbelastung von Miete und Rückzahlung des Darlehens 3 Monate länger als ursprünglich geplant, könnte für die ein oder andere Familie ein Problem darstellen – kein wirklich kundenfreundliches Verhalten & irgendwie auch eine schlechte Basis für so ein Großprojekt.

Immerhin war unser Planer wirklich immer sehr nett und bemüht. Fachlich können wir auch auf keinen Fall etwas bemängeln. Der gute Mann kann einfach auch nicht mehr als arbeiten. Er hat sich stets um eine Lösung bemüht – bei den Problemen mit der Baugenehmigung auch wirklich sehr schnell. Er hat uns immer zuverlässig zurückgerufen oder geschrieben. Dafür nochmal vielen Dank!

Angeblich macht KMH das „Mehr“ an Zeit in der Planungsphase, durch ein „Weniger“ an Zeit während des Baus wieder gut – da sind wir ja einmal gespannt.

4 Pflöcke stecken seit Montag nun in der Erde und laut unserem Bauleiter geht es am kommenden Dienstag nun endlich los – wir hoffen sehr, dass dann ab diesem Zeitpunkt wirklich unser KMH-Haus entsteht – geworben wird mit diesem Spruch auf unserem Bauplatz ja schließlich schon über ein halbes Jahr 🙂

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Elektrobemusterung Teil 1

Vor zwei Wochen hatten wir nun bei der Firma LEY ELEKTROTECHNIK unsere erste Bemusterung hinsichtlich aller zukünftiger Lampen, Steckdosen, Netzwerkdosen,… in unserem Haus. Es war eine nette, entspannte Atmosphäre, in der all unsere Wünsche in die Pläne aufgenommen wurden. Wie erwartet – und zuvor auch freundlicherweise durch Hr. Macholl „vorgewarnt“ 😉 – reicht die von KMH im Pauschalpreis beinhaltete Ausstattung natürlich nicht aus. Jetzt sind wir nur gespannt, ob unsere geplanten Zusatzkosten den Mehrbedarf abdecken…

Jedenfalls hat es sich gelohnt, dass wir uns bereits im Vorfeld Gedanken über die Elektroplanung gemacht haben. Hätten wir dort das erste Mal über all das nachgedacht, hätte das Gespräch unendlich lange gedauert – so haben wir nach knapp 2,5 Stunden das Büro wieder verlassen.

Zu Hause sind wir vorab jeden „eingerichteten“ Raum durchgegangen und haben uns über folgendes Gedanken gemacht:

Wie (Normaler Deckenauslass, Einbauspots, Wandauslass) beleuchten wir den Raum und vor allem von wo und wie (Serienschalter, Bewegungsmelder, Taster,…) schalten wir das Licht?

Wo benötigen wir wie viele Steckdosen – um hoffentlich weitestgehend den schicken Mehrfachsteckdosen zu entgehen?

Wo ist eine Netzwerkdose, TV-Dose,… erforderlich?

Was könnte für die Zukunft relevant werden (Elektroauto? -> Starkstrom in die Garage,…)

Was das Schalterprogramm angeht, hätten wir gerne von Busch Jaeger das Programm „Future linear“ in Studioweiß – was sich auch in Mehrkosten äußern wird:

 
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Wir berichten wieder, sobald wir das erste Angebot erhalten haben…